Regressforderung bei Temperatur-Überschreitung von Pharma-Produkten

Es wurden durch den Absender 800 kg temperaturempfindliche pharmazeutische Güter in fünf Envirotainer (Luftfracht-Kühlcontainer mit aktiver Temperaturführung) verladen. Für den Transport von Österreich bis in die USA wurde ein deutscher Spediteur eingesetzt. Der Luftfrachtbrief umfasste die gesamte Transportstrecke. An einem Freitag übernahm der US-Frachtführer die Sendung am Zielflughafen für den Anschlusstransport. Er entschied sich, die Envirotainer zunächst in das eigene Lager zu stellen. Die Envirotainer wurden zum Schichtwechsel beim Lager des Frachtführers angeliefert. Erst am folgenden Montag stellte man fest, dass die Envirotainer versehentlich nicht an das Stromnetz angeschlossen wurden. Hierdurch erlitten die Pharmaprodukte irreparable Schäden.

BRANCHE

Pharma-Industrie

LEISTUNG

Regress

JAHR

2017

„Der Regresserlös war insgesamt etwa 20-mal höher als die gesetzliche Haftungsbegrenzung.“

Marc Friedrich
Geschäftsführer Reck & Co.

Unser Ansatz:

Zunächst einmal wurde die vertragliche Situation als auch der exakte Ablauf des Transportes eingehend analysiert. Es ergab sich aus der Analyse, dass der Spediteur für den gesamten Transport verantwortlich war, und dass in Europa große Strecken per LKW zurückgelegt wurden. Der Schadeneintritt in den USA ereignete sich im Lager des US-Frachtführers. Dieses Lager befand sich außerhalb des Flughafengeländes.

Das Ergebnis:

Gegen den Spediteur konnten wir bereits außergerichtlich einen Großteil des reklamierten Schadenbetrages durchsetzen. Die gesetzlichen Haftungsbegrenzungen konnten wirksam durchbrochen werden. In einem weiteren Schritt sind wir dann noch gegen den US-amerikanischen Frachtführer vorgegangen und haben dort einen beträchtlichen Teil der noch offenen Restsumme durchsetzen können. Der US-Frachtführer verfügte leider über keinen Verkehrshaftungsschutz, so dass eine Ratenzahlung vereinbart werden musste, die jedoch vollständig bedient wurde. Insgesamt waren die zwei Regressverfahren sehr erfolgreich. Der Regresserlös war insgesamt etwa 20-mal höher als die gesetzliche Haftungsbegrenzung.

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